Großeltern sind eine Bereicherung in der Erziehung- für Eltern und Kinder (wenn sie nicht ... siehe oben)
Abstand und Gelassenheit: Wir können all das, was die jungen Eltern mit viel Sorgen, viel Engagement und viel Aufwand betreiben, mit Abstand betrachten. Die wahrscheinlich wichtigste Erkenntnis, die wir Großeltern Eltern voraus haben, ist die, dass "viele Wege nach Rom führen".
Erziehungsnischen: Die großen Linien der Erziehung bestimmen die Eltern, dafür sind sie verantwortlich, nicht die Großeltern. Aber es gibt viele Möglichkeiten, Nischen, in denen wir im Umgang mit unseren Enkeln das machen können, was uns augenblicklich oder auch grundsätzlich als das Beste oder Angenehmste erscheint, ohne damit gegen die Erziehung der Eltern zu arbeiten! Die Enkel lernen, dass in anderen Gemeinschaften und Situationen als zu Hause durchaus auch andere Regeln gelten können.
Möglichkeiten der Korrektur: Enkelkinder bieten die Chance, das, was man an der Erziehung der eigenen Kinder im Nachhinein nicht so gut findet, noch einmal neu und anders zu probieren. Als Opa zum Beispiel könnt Ihr die Zeit, die Ihr früher als Vater für Eure eigenen Kinder nicht übrig hattet oder nicht erübrigen konntet, Euren Enkeln widmen.
Enkel als Jungbrunnen: Mit Kindern umzugehen verlangt, geistig wie körperlich beweglich zu bleiben, immer wieder etwas Neues kennen zu lernen, aufzunehmen, sich damit auseinander zu setzen. Den Enkeln bei den Hausaufgaben zu helfen ist mindestens so gut wie ein Volkshochschulkurs zum Gedächtnistraining für Senioren.